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März 2010 Im Rahmen einer Ausstellung im zeitgeschichtlichen Forum Leipzig wird die Theaterperformance “Macht und Ohnmacht sportiver Gewalt” gezeigt. Mehr...
April 2007 Der Fonds Darstellende Künste erteilt eine Förderzusage und setzt damit auch ein kulturpolitisches Zeichen gegen die Nichtförderung des Kulturamtes Leipzig, welches seine Chance, nach den Fußball-Krawallen in der Stadt einen künstlerischen Diskurs zu führen, nicht wahrgenommen hatte.
April 2007 Die Proben beginnen. Nach gründlichen Vorsprechen ist ein neues, hochmotiviertes und risikofreudiges Ensemble entstanden. Einer der Schauspieler bekommt das Angebot für eine Fernseh- Episodenhauptrolle. Die Proben laufen mit vier Schauspielern weiter.
23. März 2007 Zur Buchmesse Leipzig liest Co-Autor Veit Pätzug aus dem Buch „Von Athen nach Althen“.
März 2007 Die Produktion wird zu einem Gastspiel in die theatrale Halle eingeladen.
März 2007 Die Produktion wird zum Festival „OFF 07, Werkstatt Freies Theater Sachsen“ ins Societaetstheater nach Dresden eingeladen. Zur Buchmesse Leipzig stellt Veit Pätzug sein zweites Buch in Zusammenarbeit mit Thomas Franke „Von Athen nach Althen“ über Lok Leipzig vor. Eine Theaterperformance begleitet die Lesung und eine anschließende emotionale Diskussion unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der Thematik.
Februar 2007 Die jüngsten Ausschreitungen in deutschen Fußball-Unterligen und die Gewaltexzesse mit Todesfällen im italienischen Fußball unterstreichen auf traurige Weise die Brisanz des Projektes. Höhepunkt sind Ausschreitungen nach einem Spiel des 1. FC Lok Leipzig vor dem Stadion. Die Krawalle geben dem Projekt den Status eines heißen Eisens - eine fast geschlossene Front von Förderungsunwilligen, allen voran das Kulturamt Leipzig, entzieht dem Projekt die finanzielle Basis. Daraus resultierend bricht innerhalb kürzester Zeit das gesamte Schauspielensemble weg. Die Produktion steht am Rand des Abbruchs.
Januar 2007 „Von Athen nach Althen“ erhält im Kreuzer Leipzig eine zweiseitige Besprechnung. Über Veit Pätzug erscheint ein großes Portrait in der Leipziger Volkszeitung, er wird als Experte in Spiegel Online befragt.
Dezember 2006 Der Autor Veit Pätzug hat nach dem Erfolg seines Buches über Dynamo Dresden mit Thomas Franke das Buch „Von Athen nach Althen“ über den Fußballverein LOK Leipzig herausgebracht und damit seine Arbeit fortgesetzt, was einerseits den Ortsbezug herstellt, anderseits die Sprengkraft im Kontext mit der Feindschaft der Fangruppen untereinander verschärft.
Oktober 2006 Die Intention des Regisseurs speist sich aus mehreren Projekten, die seit Anfang der neunziger Jahren realisiert wurden. Zunächst das Eigenprojekt „Platzangst“, wo es um rechte Gewalt ging und welches nach Aufführungen am Brandenburger Theater von der Coautorin Heike Schober später verfilmt wurde. Dann als Schauspieler und Mitproduzent in August Strindbergs „Totentanz“, das erfolgreich im Freien Schauspiel in Berlin lief. Schließlich 1 ½ Jahre als Regisseur und Theaterpädagoge im Kunstprojekt aufBruch in der Justizvollzugsanstalt Berlin Tegel, wo er mit Langzeitinhaftierten „Einer flog über das Kuckucksnest“ inszenierte. Die DS05 bleibt nach dem Projekt denkMALE ihrem Profil treu, ein experimentier- und auseinandersetzungsfreudiges Publikum ab dem jugendlichen Alter anzusprechen: politisch, sozialkritisch, risikoreich. Inhaltlich behaftet an thematisch fokussierten Eigenerarbeitungen sowie an der Umsetzung zeitgenössischer Literatur.
August 2006 Das Konzept wird unter 40 Bewerbern vom künstlerischen Beirat des LOFFT ausgewählt.
Juli 2006 Der Autor erklärt sich einverstanden mit der Dramatisierung der Texte und steht im Laufe der Stückentwicklung dem Projekt mit Rat und Tat zur Seite. Aus der Suche nach Ursachen für eine hohe Gewaltbereitschaft unter Hooligans entsteht die zugespitzte Grundsituation: Gewaltexperten und ihr Forschungsgegenstand, Vernunft gegen Verschwendung, Ratio versus Hedonismus.
Mai 2006 WM-Vorsommernachtsmärchen: Dem Theatermacher Armin Zarbock fällt das Buch „Schwarzer Hals Gelbe Zähne“ von Veit Pätzug in die Hände. Ein angenehm unangenehmer Gegenentwurf zum bevorstehenden Zuckerwatten-Deutschland. Die Fußballfan-Beschreibungen sind hart und bildreich und gehören auf die Bühne. Aus der geplanten Idee einer Lesung erwächst der Wunsch, ein abendfüllendes Theaterstück zu entwerfen. Die LOFFT-Ausschreibung bietet die Gelegenheit, ein Konzept zu entwickeln und einzureichen. Dabei verdichten sich die Darstellungen der Fans im Buch auf das wesentliche Thema: Gewalt.
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